„Im Konto passiert irgendwie nichts."
Wochenlang kaum relevante Änderungen. Kampagnen laufen weiter, obwohl die Zahlen längst Fragen aufwerfen.
Kostenloses Audit: Einen Arbeitstag lang gehe ich dein Google-Ads-Konto von Hand durch und zeige dir in Euro, wo die Lücke entsteht. Brand, den du doppelt einkaufst. Produkte, die seit Monaten Klicks kosten und nichts verkaufen. PMax, das sich fremde Verdienste gutschreibt.
Per Hand, kein 0815 Claude Prompt. Daher nur ein Audit pro Woche möglich.
Die Fläche zwischen den beiden Linien ist deine Marge. 2016 war sie breit genug, dass Fehler im Konto nicht auffielen. Heute nicht mehr.
Die Frage ist nicht, ob Google Ads noch funktionieren.
Sondern wie viel von dem, was Google dir gutschreibt, wirklich zusätzlich war. Dafür zählen die Ursachen. Sechs Stück, der Reihe nach.
Vor ein paar Jahren konnte man sich im E-Commerce erstaunlich viele Fehler leisten. Heute werden dieselben Fehler teuer.
Apple schaltet das Tracking ab. Meta verliert einen Teil seiner Präzision, Budget rückt zu Google.
14,3 % des deutschen Einzelhandels laufen online, der höchste Anteil, den es je gab.
Erstmals schrumpft der Onlinehandel, minus 8,8 % beim Warenumsatz, der Anteil fällt auf 11,8 %.
Produktrecherche bekommt eine zweite Adresse. Eine, auf der keine Anzeige läuft.
Mehr Preisdruck und mehr Konkurrenz um denselben Warenkorb.
Zwei von drei Google-Suchen enden, ohne dass jemand eine Website öffnet.
Quellen: bevh, Apple, SparkToro. Anteil am Einzelhandel und Umsatzrückgang nach bevh-Jahreszahlen.
Nicht die Nachfrage verschwindet. Der Weg zum Produkt verändert sich. Und zwar nicht bei einem Nischenbegriff, sondern bei einer der größten E-Commerce-Kategorien der letzten Jahre.
Kauft plötzlich niemand mehr ein E-Bike?
Natürlich nicht. Sie suchen nur woanders.
Und genau hier wird es für dein Konto unangenehm.
Links das Feld, auf dem du seit Jahren bietest: die klassische Suche mit Shopping und Textanzeigen. Daneben wächst ein zweites Feld. AI Overviews, ChatGPT und andere Systeme beantworten einen Teil der Fragen, ohne dass überhaupt ein Klick entsteht.
Die verfügbare Aufmerksamkeit verändert sich. Deine Wettbewerber verschwinden deshalb aber nicht, sie bieten weiter auf dieselben Suchanfragen. Ein Klick, den du früher günstig bekommen hast, kostet heute deutlich mehr, obwohl du nichts kaputt gemacht hast.
Suchen, die noch zu einem Klick führen: 2024 noch 41 %, heute 32 %.Schematische Darstellung. Zahlen: SparkToro, Analyse der Google-Suchen mit mindestens einem Klick, Stand Anfang 2026.
Brand-Traffic sieht fast immer fantastisch aus. Das Problem beginnt, wenn er verdeckt, wie wenig vom restlichen Konto noch funktioniert.
Shopping, Search und PMax gewinnen weniger profitabel neue Kunden. Der Gesamt-ROAS fällt.
Der eigene Markenname konvertiert stark. Mehr Brand verbessert den Konto-ROAS sofort.
Ein Teil davon landet in Kampagnen, die nach Neukundengewinnung aussehen. Auf den ersten Blick läuft wieder alles.
Das Konto sieht solide aus. Nur beantwortet niemand mehr die eigentliche Frage: Wie viel Umsatz wäre auch ohne diesen Klick gekommen?
Fazit: Wenn Neukunden teurer werden und Brand gleichzeitig einen größeren Teil des Ergebnisses trägt, kann dein ROAS stabil aussehen, während dein Konto jedes Jahr weniger zusätzlichen Umsatz erzeugt.
Wenn sich Google über die bestehenden Kampagnen nicht mehr skalieren lässt, wird häufig einfach der nächste Kanal aufgedreht. Meistens YouTube.
Fazit: Der erste zusätzliche Tausender kann sehr profitabel sein, der zehnte vielleicht auch. Irgendwann kostet dich zusätzlicher Umsatz aber mehr, als er nach Marge einbringt. Die Frage ist nicht, ob du skalieren kannst, sondern bis wohin sich der nächste Euro noch lohnt.
Vier Sätze, die ich erstaunlich oft höre, wenn mir jemand zum ersten Mal sein Konto zeigt.
Wochenlang kaum relevante Änderungen. Kampagnen laufen weiter, obwohl die Zahlen längst Fragen aufwerfen.
Du bezahlst jemanden, damit du Google nicht selbst managen musst, und erinnerst ihn trotzdem daran, ins Konto zu schauen.
Jeden Monat dieselbe Pauschale. Was getestet, geändert oder verworfen wurde, könnte dir niemand konkret sagen.
Du hast das Vertrauen verloren, willst wechseln und zahlst weiter für eine Zusammenarbeit, die du längst beenden würdest.
Und bevor das falsch rüberkommt: Das ist kein „Agenturen sind alle schlecht"-Pitch. Es gibt sehr gute Agenturen und sehr gute Freelancer, ich kenne einige davon persönlich. Für manche Shops ist Inhouse sogar die bessere Lösung.
Und natürlich mache auch ich Fehler. Der Punkt ist nur: Egal wen du an dein Werbebudget lässt, du solltest sehen können, was damit passiert, wer verantwortlich ist und was die Arbeit tatsächlich bringt.
Ein Konto kann auf dem Dashboard zwei Jahre lang gut aussehen und trotzdem immer weniger zum Unternehmen beitragen. Umsatz ist nicht Deckungsbeitrag. Und ein 6er-ROAS auf deinen eigenen Markennamen ist nicht automatisch mehr wert als ein 3er-ROAS auf einen Kunden, den du sonst nie bekommen hättest. Je größer dein Budget wird, desto teurer wird dieser Unterschied.
Mehr Budget löst das nicht. Klarheit darüber, wohin das bestehende Budget fließt, schon eher.
Vier Schritte, die ich in jedem Audit gehe: sortieren, beziffern, priorisieren und erst dann neu verteilen.
Du kennst das Prinzip aus deinem Sortiment: Ein kleiner Teil der Produkte macht einen großen Teil des Umsatzes. Andere verursachen Kosten, Retouren und Lagerbestand und tragen kaum etwas bei. Im Konto ist es oft genauso.
Ein Teil deiner Kampagnen trägt den Großteil des Ergebnisses. Ein anderer frisst Budget, ohne dass es auffällt.
Ziel: Ich sortiere dein Konto nicht nach Kampagnennamen, sondern danach, wo dein Geld tatsächlich hingeht. Dann sehen wir, welcher Teil trägt und welchen wir uns genauer ansehen müssen. Die 80/20-Verteilung oben ist dabei das Prinzip, nicht deine Zahlen: bei dir kann es 70/30 sein oder 90/10.
Mit einem roten Ampelsymbol kannst du nichts entscheiden. Mit 4.100 € im Monat schon eher.
Summe: Die drei größten Blöcke machen 8.400 €. Mit den kleineren Funden sind es 9.490 € pro Monat, hochgerechnet 113.880 € im Jahr.
Beispielhafte Beträge zur Darstellung, Konto mit rund 28.000 € Monatsbudget. Keine echten Kundendaten.
Wenn ein Teil des Budgets kaum etwas trägt, ist die erste Antwort nicht mehr Budget. Erst reduzieren wir, was nachweislich nicht funktioniert. Dann schauen wir, wo der nächste Euro besser aufgehoben ist.
Fazit: Du gibst nicht automatisch mehr aus. Du sorgst zuerst dafür, dass dein bestehendes Budget härter arbeitet. Und wenn daraus Luft entsteht, kann genau dieses Budget anschließend kontrolliert in Wachstum fließen.
Nicht dahin, wo Google es gerne hätte. Sondern dahin, wo es einen wirtschaftlichen Grund dafür gibt.
Wichtig: Vielleicht ist die beste nächste Investition eine Shopping-Kampagne, die bei dir längst läuft. Vielleicht Meta. Vielleicht deine Produktseite. Und vielleicht behältst du das Geld erstmal einfach. Das entscheidet nicht der Kanal, das entscheiden die Zahlen. Die Balken zeigen nur das Prinzip: erst ein kleiner, abgegrenzter Einsatz, dann ausbauen, wenn der Ertrag stimmt.
Keine „von 0 auf 10 Mio."-Geschichten. Drei konkrete Befunde aus echten Konten, mit den Zahlen aus dem Konto.
Der Kunde fragte mich bei der Übernahme, warum ich deutlich weniger generische Kampagnen fahren wollte. Also habe ich nicht einen Monat oder eine einzelne Kampagne herausgegriffen, sondern den gesamten generischen Traffic über den verfügbaren Zeitraum ausgewertet. 252.960 € Kosten, 293.044 € Conversion-Wert. Jeder eingesetzte Euro kam mit 1,16 € zurück, bei einer Marge, die das nie trägt. Das Problem war keine kaputte Kampagne. Es war der komplette generische Block.
Die Brand-Kampagne lief seit Jahren weitgehend unangetastet. Nach der Anpassung fiel der durchschnittliche Klickpreis von 0,33 € auf 0,23 €, während der Impression Share von 68,6 % auf 88,7 % stieg. Die monatlichen Kosten lagen weiter bei rund 9.000 €. Zum alten Klickpreis hätte dieselbe Klickmenge im Juli rund 3.900 € mehr gekostet. Nicht durch mehr Budget, sondern weil vorhandenes Budget sauberer eingesetzt wurde.

+3,99 € Versand Von Google 
Kostenlos
Von Google Shopping war bei diesem Shop ein zentraler Umsatztreiber. Das Listing selbst machte es dem Produkt aber unnötig schwer: Produktrender ohne Kontext, im Titel fehlte das Wort, nach dem gesucht wird, dazu Versandkosten obendrauf. Einen schwachen Klick bezahlst du zweimal, erst mit schlechterer Klickrate und danach mit weniger Chancen auf einen Verkauf. Deshalb schaue ich mir an, ob der Klick überhaupt attraktiv genug angeboten wird, bevor jemand am Gebot dreht.
Daniel betreut unseren Shop und die Ads mit absoluter Präzision. Mega Performance, saubere Prozesse und Ergebnisse die sich sehen lassen können. Unkompliziert, verlässlich und fachlich Top - Danke für das starke Setup.
Peter Hickersperger Geschäftsführer MediLines GmbH Tolle Zusammenarbeit, Mega Einsatz, zuverlässig und schnell erreichbar. Genau so macht es Spaß zusammen zu wachsen.
Max Schlenstedt Geschäftsführer MARMAX Handels GmbH Kann Daniels Google-Ads-Support uneingeschränkt empfehlen. Ist mit uns über Jahre gewachsen und macht einen exzellenten Job. Fachlich und menschlich eine absolute Bereicherung! 10/10 🤝
Lukas Viehof Geschäftsführer straede GmbH Ein Arbeitstag in deinem Konto, von Hand. Kein automatisierter Audit-Report und kein Prompt, der dir 40 generische Empfehlungen ausspuckt.
Weil nicht jedes Google-Problem innerhalb von Google Ads entsteht. Alle drei stecken im selben Arbeitstag.
Ich stelle ChatGPT und den Google-AI-Antworten 50 Fragen rund um deine Produkte, so wie deine Kunden sie stellen. Welche Marken werden genannt, wo tauchst du auf, wo deine Wettbewerber, und gibt es offensichtliche Gründe für den Unterschied?
Du bekommst: Den aktuellen Stand im Wortlaut, plus die Punkte, die ich mir als Nächstes ansehen würde.
Der teuerste Fehler liegt manchmal gar nicht in Google Ads. Ich gehe deine wichtigste Produktseite einmal aus Sicht des bezahlten Traffics durch: Angebot, Preis, Versand, Vertrauen, Produktdarstellung und die offensichtlichen Reibungspunkte bis zum Kauf.
Du bekommst: Konkrete Punkte, die ich testen würde, bevor du einfach mehr Traffic einkaufst.
Wie stehst du bei Klickpreis, Angebot, Shopping-Auftritt und den verfügbaren Benchmarks im Vergleich zu deiner Kategorie da, und zu den Wettbewerbern, die dir in den Auktionen am häufigsten begegnen?
Du bekommst: Kontext für deine eigenen Zahlen und einen Blick darauf, wo dein Angebot im direkten Vergleich auffällt.
Dein Aufwand: Lesezugriff und etwa 45 Minuten für die Besprechung.
Mein Aufwand: ein Arbeitstag. Dein Preis: 0 €.
Fairer Gedanke. Warum sollte ich sonst einen Arbeitstag kostenlos in ein fremdes Konto stecken?
Die Antwort ist ziemlich simpel: Natürlich hoffe ich, dass aus manchen Audits eine Zusammenarbeit entsteht. Vielleicht aber erst in sechs Monaten. Vielleicht empfiehlst du mich jemandem. Und vielleicht passiert überhaupt nichts davon. Das ist okay.
Ich bin Freelancer und kann ohnehin nur eine Handvoll Shops gleichzeitig betreuen. Deshalb bringt es mir mehr, einmal zu zeigen, wie ich arbeite, als dich in einem Erstgespräch 45 Minuten davon zu überzeugen.
Falls wir nach dem Audit beide sagen, das passt, kann ich Google Ads dauerhaft übernehmen. Dann gelten vor allem drei Dinge.
Was ich gemacht habe, was passiert ist, was als Nächstes kommt. Kurz in Slack. Du musst nicht nachfragen, damit etwas passiert.
Ich gehe die wichtigsten Entwicklungen durch und erkläre, was ich daraus ableite. Ein paar Minuten statt 18 Seiten, die niemand liest.
Nicht der ROAS, der diesen Monat am besten aussieht. Wir legen vorher fest, welche Zahlen zählen: Umsatz, Kosten, MER, Deckungsbeitrag.
Und grundsätzlich: Monatlich kündbar. Festes Honorar statt Prozent vom Werbebudget, damit niemand ein Interesse daran hat, dein Budget nach oben zu treiben. Ziele legen wir vorher gemeinsam fest, in Deckungsbeitrag und MER. Du hast direkten Kontakt zu mir, keine Übergabe an Junioren oder ein anderes Team. Das Ganze ab 5.000 € Werbebudget im Monat. Und wenn ich irgendwann nicht mehr die richtige Person für dein Konto bin, solltest du gehen können.
Nicht, weil freitags um 23:59 Uhr alle Plätze explodieren. Sondern weil ich für ein Audit ungefähr einen Arbeitstag brauche. Ich gehe selbst durch das Konto, ziehe die Daten zusammen, prüfe die Auffälligkeiten und bereite alles so auf, dass du danach tatsächlich etwas damit anfangen kannst. Nebenbei betreue ich meine bestehenden Kunden, und die haben Vorrang.
Frag trotzdem an. Ich sage dir, wann ich Kapazität habe. Und wenn dein Konto nicht zu dem passt, was ich sinnvoll analysieren kann, sage ich dir das genauso offen, statt dich in eine Warteschlange zu stellen.
Danach weißt du zumindest, ob dein Gefühl stimmt.
Was es dich kostet: nichts. Was du danach buchen musst: ebenfalls nichts.